Rezension "Liebe verwundet" 2/3

Quelle

Über die Autorin

Rebecca Donovan studierte an der University of Missouri-Columbia und lebt heute mit ihrem Sohn in einer beschaulichen kleinen Stadt in Massachusetts. Mit ihrem Debüt, ›Liebe verletzt‹ und den beiden Fortsetzungen ›Liebe verwundet‹ und ›Liebe verrät‹ hatte sie in den USA bahnbrechenden Erfolg.

Klappentext

Romantic Thrill mit Suchtfaktor – verstörend und anrührend, zart und brutal. 

Emma lebt wieder bei ihrer leiblichen Mutter. Jetzt haben ihre Leiden ein Ende – denkt sie. Doch als sie sich ihrer Vergangenheit stellt, stößt Emma auf dunkle Familiengeheimnisse. Und muss schmerzlich lernen, dass Worte schlimmer verletzen können als körperliche Gewalt.

Leseprobe

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Cover

Auch für das zweite Cover gilt, dass ich die Verknüpfung zum Inhalt nicht ganz erkenne. Dennoch ansprechend schön und gut im Einklang mit den anderen beiden Bänden der Reihe

Über das Buch

Emily, genannt Emma, ist endlich aus der Hölle entkommen, die ihr Leben im Haus von Onkel und Tante darstellte. Doch nachdem ihre Tante versucht hat, sie zu erwürgen, leidet Emma unter Albträumen und Schlaflosigkeit. Obwohl sie bei der Familie ihrer Freundin Sarah ein neues zu Hause gefunden hat, beschließt sie, wieder zu ihrer Mutter zu ziehen, die angeblich trocken ist. Sie ahnt noch nicht, auf was sie sich einlässt...

Nachdem mir der erste Band ganz gut gefallen hat, habe ich mich schon darauf gefreut, wie es mit Emma und Evan weitergeht, nachdem Emma endlich dem Griff ihrer Tante entkommen ist. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen, und ich fand es die meiste Zeit ziemlich anstrengend.

Emma hat mich im zweiten Teil noch mehr aufgeregt als im ersten. Sie hat ihre Mutter jahrelang nur selten gesehen, und kaum Kontakt zu ihr gepflegt, und beschließt aus heiterem Himmel, bei ihr einzuziehen, anstatt sie erst einmal wieder kennen zu lernen und vielleicht mal die Wochenenden bei ihr zu verbringen. Dass fand ich schon mal ziemlich schräg. Doch als Emma erkennt, dass ihre Mutter noch kindischer ist, als Emma selbst, und zudem definitiv noch immer ein ziemliches Alkoholproblem hat, zieht sie nicht etwa wieder aus, sondern hat auch noch Schuldgefühle, und versucht, Ausreden für ihre Mutter zu erfinden. Was einfach nur total bescheuert ist. Und dann gibt es natürlich auch noch Jonathan, den wesentlich jüngeren Freund ihrer Mutter, mit dem sie sich gut versteht, und mit dem sie auch eindeutig mehr verbindet, als ihre Mutter. Und natürlich sieht auch er außergewöhnlich gut aus und ist ein Traum von Mann. Da ist Chaos vorprogrammiert, und es gab jede Menge überflüssiges Drama, dass mir leider sehr auf die Nerven gegangen ist. Und auch hier kommt dazu, dass das Buch ja ziemlich dick ist, und mir auf den fast 600 Seiten einfach zu wenig passiert ist.

Fazit

"Liebe verletzt" (Band 1) hätte schon ein wenig kürzer sein können, um einige Längen zu beseitigen, und auch dort musste ich aufgrund von Emmas Verhalten schon einige Male den Kopf schütteln. Doch "Liebe verwundet" hat das ganze echt noch getoppt und hat das Fass für mich leider ein bisschen zum Überlaufen gebracht. Ich hatte leider nicht viel Freude an dem Buch und hab mich hauptsächlich über die Geschichte aufgeregt. Nur wenige Abschnitte konnten mich begeistern, und insgesamt hat mich "Liebe verwundet" leider hauptsächlich enttäuscht. Wer gerne übertriebenes Drama mag, wird aber sich auch hier seine Freude haben.




                Meine Bewertung



Weitere Infos

Liebe vewundet
Rebecca Donovan
Roman - Thriller
Taschenbuch
Aus dem Amerikanischen von Christine Strüh
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-7335-0032-0










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