Rezension "Close up - so nah"





Preis: € 1,99 [D]
Format: E-Book
Seitenanzahl: 190
ASIN:  B00TQ0ZLQ8
Meine Wertung: 4/5 Herzchen
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Über die Autorin

Lucia Vaughan - geboren, aufgewachsen und geheiratet worden. Neben ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, gilt ihre Aufmerksamkeit ihrer Familie, sowie zwei quirligen Jack Russell Terriern. Gemeinsam leben sie wahlweise in Berlin, Hamburg, oder auf Mallorca. 'CLOSE UP - so nah', veröffentlicht die Autorin als Selfpublisherin und ist der Auftakt zu weiteren erotischen Romanen. Besucht auch ihre Homepage

Klappentext

Was zur Hölle ist in dich gefahren, Summer Evans? Hast du komplett den Verstand verloren? Im Stillen forsche ich nach Antworten, komme aber nur zu einer halbwegs plausiblen Erklärung. Ich bin infiziert. Im Endstadium. Von einem Virus, der, wie ich befürchte, so schnell nicht geheilt werden kann, und den Namen Jacob Crawford trägt.

Summer Evans steht vor einer schwierigen Aufgabe: Um ihre Familie aus einer finanziellen Notlage zu retten, muss sie einen Deal abwickeln, der nicht nur gefährlich, sondern auch illegal ist. Ihr Plan scheint perfekt. Bis der ebenso attraktive, wie auch ehrgeizige Detektive Jacob Crawford auf der Bildfläche erscheint und Summers Vorhaben vereitelt. Eine Niederlage? Davon will Summer nichts wissen. Kurzerhand überredet sie Jacob zu einem Tauschhandel, der so reizvoll erscheint, dass er nicht widerstehen kann. Leider mit drastischen Folgen. Denn Jacob verfolgt eigene Pläne und das Letzte, was Summer im Sinn hat, ist in Handschellen auf einer Hochzeit zu landen. Mit einem viel zu heißen Detektive an ihrer Seite, der ihrem Herzen viel zu gefährlich wird. Eine Liebesgeschichte mit prickelnd erotischen Momenten und spannendem Hintergrund

Leseprobe

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Cover

Die Sachem mit mir und Covern ist ja immer nicht ganz leicht. Auch das Cover von Close up weckt in mir nicht gerade Begeisterungsstürme, weil es halt aussieht, wie viele andere auch. Dennoch passt es gut zum Inhalt und man kann vom Cover direkt darauf schließen, in welche Richtung es geht, es ich gut finde.

Über das Buch

„ Wenn es einen Gott gibt, dann hasst er mich.“

Summer und ihre Schwester haben ein Problem, haufenweise Spielschulden, die ihr Vate ihnen hinterlassen hat. Als Summer die Möglichkeit bekommt, mit einem scheinbar einfachen Deal ihre finanzielle Lage zu sanieren, zögert sie nicht lange. Dummerweise begegnet sie bei er Durchführung ausgerechnet Jacob Crawford, einem ehrgeizigen Detektive, mit dem sie schon früher zu tun hatte und der ihr schneller aus die Spur kommt, als ihr lieb ist. Doch anstatt Summer sofort festzunehmen, verfolgt Jacob eigene Ziele, um ein Rätsel aus ihrer beider Vergangenheit zu lösen.

Die Geschichte von Summer beginnt mit einem scheinbar perfekten und lückenlosen Plan, der uns direkt einen kleinen Einblick in Summers Persönlichkeit liefert. Sie ist ein Familienmensch, extrem gut strukturiert und am liebsten auf alles vorbereitet. Doch ihr Plan gerät ziemlich schnell aus dem Takt, als sie Jacob nach Jahren wieder begegnet. Und hier zeigt sich schnell, dass hinter ihrer beherrschten und strukturierten Art eigentlich eine unsichere, aber auch leidenschaftliche junge Frau steckt, auf deren Schultern zu früh ihm Leben eine enorme Belastung ruhte. Jacob auf der anderen Seite ist kühl und ein professioneller Cop, mit einer Spürnase für Ungereimtheiten und eisernen Prinzipien. Beide waren wir schnell sympathisch, auch wenn ich insgesamt Jacobs Handlungen ein bisschen besser nachvollziehen konnte als Summers, meistens zumindest. Durch den regelmäßigen Perspektivwechsel und die Ich-Perspektive der beiden Charaktere konnte man sehr gut nachvollziehen, was in den beiden gerade so vorgeht. Dabei sind ihre Motive, und auch ihre Pläne aber zumeist dennoch gut verborgen geblieben. Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen den beiden, denn Summer kann hat eine ganz schön spitze Zunge und Sprüche ‚ à la „Dein geknechtetes Ego will getätschelt werden. Sag das doch gleich, anstatt hier so eine Show abzuziehen.“ waren einfach schön.

Obwohl man eine nahezu durchgehend eine prickelnde Spannung zwischen Jacob und Summer spüren kann, besteht das Buch nicht nur aus Sexszenen, sondern diese sind rar gesät und lassen viel Raum für die eigentliche Story und die zwischenmenschliche Beziehung der Beiden. Denn natürlich sind die Fronten zu Anfang verhärtet, und es war spannend zu beobachten, wie die beiden umeinander herumtänzeln. Dabei kämpfen beide mit ihren Gefühlen und dem inneren Widerstreit in dem Kopf und Herz aufgrund der etwas komplizierten Ausgangssituation bei beiden liegen. Obwohl sich die beiden einander annähern bin ich froh, dass die Autorin sich entschlossen hat, auf schwülstige Liebesbekundungen zu verzichten, nachdem sich die Handlung auf wenige Tage beschränkt. So wirkte es viel authentischer. Das Ende fand ich einerseits spannend, weil es direkt Lust auf den 2. Band macht, in dem hoffentlich eine Menge offene Fragen beantwortet werden, und noch mehr über die Charaktere ans Licht kommt. Andererseits hat mich Jacobs Verhalten hier ein bisschen irritiert, weil es für mich nicht ganz zum Rest gepasst hat. Dennoch bin ich gespannt, wie die Geschichte von Summer und Jacob weitergeht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Dialoge waren spritzig, und insgesamt war es schnell und flüssig zu lesen. An manchen Stellen hat es mich etwas iritiert, dass alles aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt wird, was aber sicher hauptsächlich daran gelegen hat, dass sonst meist die Vergangenheitsform gewählt wird.

Fazit

“Close up – so na” ist ein spritziger Roman mit tollen Charakteren und viel Humor der vor allem mit seinen Dialogen überzeugen kann. Das Lesen hat viel Spaß gemacht, und Fans von prickelnden Liebesromanen kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Band 2 kann kommen, ich bin schon gespannt..

Ein großes Dankeschön geht an Lucia Vaughan für das Rezensionsexemplar.




                Meine Bewertung










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