Rezension "Die sieben Schwestern"





Titel: Die sieben Schwestern
Originaltitel: The Seven Sisters 1 - Maia
Autorin: Lucinda Riley
Übersetzerin: Sonja Hauser
Reihe: 1/7 Die sieben Schwestern (The seven sisters)
Preis: 19,99 €
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 544
ISBN: 978-3-442-31394-5
Meine Wertung: 4/5 Herzchen
Verlag: Goldmann
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Preis: 19,99 €
Format: Hörbuch
Laufzeit: 572 Min
ISBN:  978-3-8445-1768-2
Meine Wertung: 4/5 Herzchen
Verlag: Goldmann

Über die Autorin

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Klappentext

Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

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Cover

Das Cover des Buches finde sich sehr schön gelungen. Es sieht schön aus und hat eine tolle Atmosphäre. Ich gehe davon aus, das es sich um den Genfer See und die Tore von "Atlantis" handelt, dem Anwesen von Maias Familie am Genfer See. Und damit passt es auch hervorragend zur Geschichte.

Über das Buch

Maia und ihre Schwestern wurden allesamt adoptiert. Nach dem überraschenden Tod ihres Vaters hinterlässt dieser jeder seiner Töchter einen Brief, in dem er sie über das Geheimnis ihrer Herkunft aufklärt. Maia, die Älteste von ihnen macht sich daraufhin auf den Weg nach Rio de Janeiro, um ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen. In Rio angekommen hilft ihr Floriano Quintelas, ein befreundeter Autor, für den sie ein Buch übersetzt hat, bei der Suche nach ihrer Familie. Ihre Suche führt sie einige Generationen zurück, in die Zeit der Erbauung des Christo und auf die Spur einer verbotenen Liebe.

Die Geschichte wechselt zwischen verschiedenen Erzählperspektiven hin und her. Am Anfang steht die Geschichte von Maia. Sie war mir sofort sympathisch, obwohl sie eine sehr ernste junge Frau ist, die ein sehr zurückgezogenes Leben führt. Aber natürlich erfahren wir auch etwas über die Vergangenheit und das Leben von Isabella. An dem Hörbuch hat mir hier besonders gefallen, das die unterschiedlichen Zeitebenen von zwei verschiedenen Sprechern gelesen wurden. So konnte man es auch beim Hören ganz wunderbar auseinander halten und ist nicht durcheinander gekommen.  

Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen. Besonders gefallen hat mir Floriano. Er ist trotz seines Verlusts so lebensbejahend und einfach super sympathisch. Und auch seine kleine Tochter ist einfach so mega niedlich. Die Charaktere haben die Geschichte wirklich gut zum Leben erwecken können, und ich habe das Hören sehr genossen.

Die Story war angenehm und ließ sich leicht verfolgen. Allerdings hat es am Ende etwas länger gedauert, bis das Ganze etwas an Fahrt aufgenommen hat und plätscherte zunächst erstmal so vor sich hin. Nachdem die Perspektive dann allerdings auch in die Vergangenheit schwenkt, wird es interessanter. Was ich etwas schade fand ist, das man über die anderen Schwestern bisher kaum etwas erfährt. Natürlich bekommt jede ihren eigenen Band, aber ein paar mehr Infos wären schon noch schön gewesen. Dafür hat mir aber vor allem die Story im Allgemeinen und Maias Entwicklung im Besonderen gefallen. Sie wandelt sich von einer zurückgezogenen jungen Frau in eine Frau, die das Leben wieder genießen kann, und diese Verwandlung war wirklich schön zu beobachten.   

Sehr schön fand ich auch den Übergang am Ende, wo eine dritte Sprecherin die Perspektive von Ally, der zweiten Schwester übernimmt. Ich hoffe, dass sich das zweite Buch um sie dreht und dass sie auch dort wieder von Sinja Dieks gelesen wird. Ihre Stimme passte wirklich sehr gut und ich würde sie im zweiten Teil gern wieder hören.

Fazit

"Die sieben Schwestern" ist ein schöner Auftakt zu einer neuen Reihe von Lucinda Riley. Die Story um Maia und ihre Schwestern konnte mich im ersten Teil gut in ihren Bann schlagen und hat mir sehr gefallen. Für Fans von Familien-Geschichten und Lucinda Riley Romanen ein sehr zu empfehlendes Buch.

Ein großes Dankeschön an "der Hörverlag" für das Rezensionsexemplar.




                Meine Bewertung










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