Rezension "Erbengel"




Titel: Erbengel
Autor: Tanja Kruber
Reihe: ?/das Ende lässt darauf schließen
Preis: 9,80 €
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 134
ISBN: 978-3-95667-140-1
Meine Wertung: 3/5 Herzchen
Verlag: Verlag 3.0
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Klappentext

Es gibt Zeiten zum Handeln und es gibt Zeiten zum Nachdenken. Ich bin pragmatisch. Für Panik ist immer noch genug Zeit, wenn man erst mal wieder in Sicherheit ist.

Dieses einfache, aber effektive Prinzip von Jessica, an Probleme heranzugehen, wird auf eine harte Probe gestellt, als sie eines Tages Sam kennen lernt; einen mysteriösen jungen Mann, der sie mit übermenschlichen Kräften vor zwei Entführern rettet. Von diesem Moment an muss Jessica sich einiges eingestehen:

1. Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht rational erklären.

2. Diese Dinge passieren immer und überall, genau vor unseren Nasen.

3. Sie ist nun ein Teil davon.

Leseprobe

Zur Leseprobe geht es HIER, weg mag, kann es sich auch HIER anhören.

Cover

Das Cover hätte ich mir im Regal sicher nicht gegriffen. Es sieht nicht schlecht aus, wirkt aber eher wie ein Werk aus der Esoterik-Schiene, und das ist es beim besten Willen nicht. Und auch den Titel finde ich ein bisschen irreführend, denn dieses Thema wird gar nicht eindeutig thematisiert.

Über das Buch

Jessica hat eine kleine Kneipe und hat ein Talent dafür, sich an die verschiedensten Situationen anzupassen, sind sie auch noch so verrückt. Vor allem schafft sie es, die Ruhe zu bewahren, denn panisch schreien und herumlaufen hat schließlich noch niemandem geholfen. Doch wie viel kann sie ertragen, bevor ihr Pragmatismus sie im Stich lässt? Ein Angriff, Typen mit übermenschlicher Stärke, oder gar Vampire und Werwölfe? Jess wird auf eine harte Probe gestellt, und dabei steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch ihr Herz. 

Jessicas Geschichte wird aus einer personalen Erzählperspektive beschrieben, wodurch wir mehr erfahren, als die Protagonistin sieht. Was wohl auch ganz gut ist, denn sonst wäre das ganze wohl noch verwirrender geworden. Obwohl ich mich von Anfang an gut mit Jessica arrangieren konnte, und ich ihren Pragmatismus wirklich super finde, hat mich doch auch das ein oder andere an ihr gestört, so dass sie irgendwie nicht ganz rund wirkte. Ich bin allerdings geneigt zu glauben, dass das Absicht ist, und in ihrer Natur liegt, da es dort ein paar Andeutungen gab. Samuel mochte ich hingegen ganz gern, auch wenn er ziemlich undurchschaubar war, und ich mir nicht immer ganz sicher war, welche Motive er verfolgt.

Die Story hat sich ziemlich schnell entwickelt und war auch spannend. Gestört hat mich allerdings, das es sich fast schon zu schnell entwickelt hat, und der Fluss an Informationen dabei leider nicht mithalten konnte. So hatte ich ständig das Gefühl, irgendwas nicht mitbekommen zu haben. Seien es nun Verwandtschaftsbeziehungen oder Informationen zu Charakteren und Kreaturen. Obwohl man hier einen roten Faden erkennen konnte, liegt einfach so viel im Dunkeln, und es gibt so viele Geheimnisse und Sachen, die ich nicht verstanden habe, dass es mich einfach unbefriedigt zurückgelassen hat. An dieser Stelle hoffe ich auf die Fortsetzung, die hoffentlich mehr offenbaren wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Fazit

Erbengel ist spannend und rasant, war mir insgesamt aber einfach zu kurz. Ich hätte mir wesentlich mehr Informationen zu den Charakteren und auch zum gesamten Hintergrund gewünscht, da es so auf mich recht unfertig wirkt, auch wenn ich davon ausgehe, das es eine Fortsetzung geben wird. Wer aber Lust auf übernatürliche Kreaturen und eine etwas andere Protagonistin hat, ist hier dennoch richtig.

Vielen Dank an den Verlag 3.0 für das Rezensionsexemplar.




                Meine Bewertung










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