Rezension "Feenglut"





Titel: Feenglut
Autorin: Sandra Bäumler
Preis: 14,90 €
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3-931989-71-2
Meine Wertung: 3,5/5 Herzchen
Verlag: Drachenmond Verlag
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Über die Autorin

Sandra Bäumler erblickte 1971 das Licht der Welt. Schon als Kind dachte sie sich gerne Geschichten aus, die sie mit ihren Puppen nachspielte, doch erst im Erwachsenenalter hat sie damit begonnen, diese Geschichten aufzuschreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen, zwei Katzen, Fischen und Fröschen in einer kleinen beschaulichen Ortschaft in der Nähe von Nürnberg. Diese mittelalterliche Stadt hat sie auch zu ihrem ersten Roman inspiriert, der jedoch unveröffentlicht ist.

Klappentext

Die Schwertkämpferin Kayla führt ein entbehrungsreiches, aber freies Leben. Zusammen mit ihrer Schwester Naias zieht sie von Arena zu Arena, um ihrer beider Lebensunterhalt zu bestreiten. Während die eine Schwester eine außergewöhnliche Kriegerin ist, vermag die andere durch Magie zu heilen. Naias Gabe muss jedoch ein Geheimnis bleiben.

Als Kayla in der Arena von Ro’an zu ihrem bisher schwersten Kampf antritt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Naias gerät in Gefahr und Kayla verliert ihre Freiheit. Doch welche Rolle spielt der geheimnisvolle Krieger, dem sie während der Kämpfe in Ro’an immer wieder begegnet?

Leseprobe

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Cover

Das Cover finde ich vom Design auf jeden Fall sehr ansprechend. Es zeigt zunächst ein typisches Motiv einer Frau, aber hier ist die Aufmachung anders und ungewöhnlich. Die flammende Fee passt nicht nur hervorragend zum Titel, sondern auch zum Inhalt.


Über das Buch

Kayla und ihre Schwester Naias ziehen von Stadt zu Stadt, wo Kayla sich als Kriegerin in den Arenen ihren Lebensunterhalt verdient. Wann immer sie dabei verletzt wird, kann ihre Schwester Naias mit ihrer Magie heilen. Doch eine magische Kreatur zu sein ist gefährlich, denn nicht überall ist Magie willkommen. In der Arena von Ro’an trifft Kayla schließlich auf einen Gegner, den sie nicht besiegen kann. Doch um ihre Schwester zu beschützen, lässt sie sich auf ein wagemutiges Spiel ein, und schon bald steht viel mehr auf dem Spiel als ihre Freiheit und das Glück ihrer Schwester.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kayla erzählt und so bekommt man einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt. Mir war sie von Anfang an sehr sympathisch, obwohl sie voll von mehr oder weniger unterdrückter Wut ist, die sie in ihren Kämpfen auslassen kann. Obwohl mich ihre Wut anfangs manchmal gestört hat, war schnell klar, dass dies auf ihre Vergangenheit zurückzuführen ist. Doch gleichzeitig war sie stark, seit ihrer Kindheit auf sich allein gestellt und nichts ist ihr wichtiger als das Glück ihrer Schwester. Sie gibt alles, um ihr ihren Traum zu erfüllen und stellt sogar ihr Glück über ihr eigenes. So konnte ich über ihre Wut hinweg sehen und fand sie klasse. Und bis auf wenige Ausnahmen konnte ich ihre Handlungen gut nachvollziehen.

Neben Naias mochte ich auch die anderen Charaktere, fand es aber schade, dass durch die Ich-Perspektive von Kayla nicht wirklich viel von den anderen Persönlichkeiten durchsickert. Naias war sympathisch und sprudelnd vor Lebensfreude und ich hätte gerne mehr über sie erfahren. Die männlichen Protagonisten waren gut gestaltet, aber auch hier hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Vor allem Fenn mochte ich sehr, und auch Lucius und Morgan waren interessante Charaktere.

Die Story hat mir gut gefallen, besonders die gesponnene Hintergrundgeschichte um die Sonne und ihre Kinder, die am Anfang in die Geschichte eingeführt hat, hat mir sehr gut gefallen. Ich fand auch, dass Magie und herkömmlicher Kampf und Kraft sich gut die Waage gehalten. Gestört hat mich, dass die Kampfszenen sich manchmal etwas lange hingezogen haben und so für mich zum Teil sogar das Tempo aus der Geschichte genommen haben. Vor allem am Anfang haben sich die Ereignisse relativ lange hingezogen, bis ich das Gefühl hatte, dass es jetzt wirklich losgeht. Dafür haben sich einige der Liebesgeschichten sich für mich etwas zu schnell entwickelt.

Die gesamt Geschichte war sehr gut gesponnen, und besonders am Ende merkt man, wie gut alles durchdacht war. Das Ende hat mir, wenn es auch etwas schnell ging, sehr gut gefallen und hat einen sehr runden Schluss geliefert.

Fazit

Feenglut ist eine wunderbare Abenteuergeschichte, die eine sehr gute Mischung aus Gefühl, Magie und Spannung bietet. Besonders die Legenden und der magische Anteil der Geschichte haben mir gefallen, auch wenn der Einstieg am Anfang etwas gedauert hat.

Vielen Dank an den Drachenmond-Verlag für das Rezensionsexemplar.




                Meine Bewertung










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