Rezension "Heaven - Dem Himmel so nah"





Titel: Heaven – Dem Himmel so nah
Autorin: Sarah Stankewitz
Reihe: Heaven 1/3
Preis: 3,99 €
Format: eBook
Seitenanzahl: 260
ISBN: 978-3-646-60231-9
Meine Wertung: 3,5/5 Herzchen
Verlag: Impress
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Über die Autorin

Sarah Stankewitz lebt mit ihrem Freund in einer kleinen Stadt mitten in Brandenburg. Schon in ihrer Kindheit liebte sie es, Worte aneinanderzureihen und Geschichten zu erschaffen. Seit ihrem Debütroman lässt sie ihrer Fantasie freien Lauf und ist immer wieder auf der Suche nach neuen Inspirationsquellen. Musik, Kerzen und ein bequemer Arbeitsplatz dürfen im Hause der Autorin ebensowenig fehlen wie eine leckere Tasse Cappuccino. Ihre Geschichten spiegeln das wider, was sie sich stets von einem guten Roman erhofft: Liebe, Leidenschaft und eine Prise Humor.

Klappentext

** Der Auftakt einer Trilogie, die den Himmel berührt**

Angeblich kann jeder Ort ein Paradies sein, wenn man sein Herz öffnet. Doch wenn man vor kurzem seine Eltern verloren hat, wird das Leben notgedrungen zur Hölle. Die 18-jährige Hailey weiß das nur allzu gut, denn seit dem verheerenden Familienunglück scheint alle Last der Welt auf ihren Schultern zu liegen. Zumindest bis Jaden, der viel zu attraktive Neue, an ihrer Schule auftaucht und es eindeutig auf sie abgesehen hat. Und das nicht im Guten. Jaden ist anders. Er hat Geheimnisse. Und obwohl es völlig unmöglich erscheint, macht er alles in Haileys Leben noch viel schlimmer. Zumindest am Anfang…

Leseprobe

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Cover

Das Cover ist ein typisches “Mädchen-Cover”, aber die Farben sind schön und harmonisch, also passt es schon ganz gut, auch wenn es sicher nicht zu meinen Favoriten zählt.

Über das Buch

Nachdem Haileys Eltern bei einem Brand ums Leben gekommen sind, versucht sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und einen Neuanfang zu starten. Sie bemüht sich in der Schule, hat einen Job, um auf eigenen Beinen zu stehen und versucht, ihre Trauer wegzuschließen. Das alles ist für sie ziemlich anstrengend, und dann taucht auch noch Jaden auf und macht ihr, scheinbar absichtlich, bei jeder Gelegenheit das Leben schwer. Mit der Zeit lernen sie sich zwar besser kennen, doch Jadens Verhalten gibt Rätsel auf und stürzen Hailey immer wieder in tiefe Verwirrung.

Und damit wären wir direkt beim Thema, denn Hailey ist tatsächlich die meiste Zeit verwirrt. Sei es über Jadens, oder auch ihr eigenes Verhalten, dass in Jadens Nähe vollkommen von der Norm abweicht. Sie zeigt ein wahres Feuerwerk an Stimmungsschwankungen, was zwischenzeitlich ziemlich anstrengend war, aber immerhin auch eine sehr plausible Erklärung findet, was mich ein bisschen mit dem ganzen Hin und Her versöhnt hat. Positiv ist außerdem anzumerken, dass der Protagonistin ihr merkwürdiges Verhalten wenigstens selber auffällt.

Die Charaktere im Vordergrund sind hier ganz klar Hailey und Jaden, wobei gerade JAden bis zum Ende ziemlich geheimnisvoll belibt und vor allem die Kunst beherrscht, sich möglichst schwammig auszudrücken und nichts Preis zu geben. Natürlich gibt es noch mehr Protagonisten, aber über diese erfährt man insgesamt sehr wenig, sodass lediglich eine Tendenz für Sympathie oder Ablehnung entstehen kann. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht, vor allem bei Haileys Mitbewohner oder ihrer Chefin, den beiden Menschen, die ihr mit am nächsten zu sein scheinen.

Gestört hat mich neben dem manchmal merkwürdigen Verhalten von Hailey vor allem, dass manche Sachen einfach unlogisch waren. Ein kleines Beispiel: Haileys Mitbewohner will nur kurz neue Pflaster für sie hohlen und gleich wieder kommen. Hailey verschwindet für mehrere Stunden aus dem Haus, bekommt aber weder einen Anruf, noch taucht ihr Mitbewohner auf, als sie später zurück in der Wohnung ist. Wo ist er hin? Natürlich ist das nur eine Kleinigkeit, aber ich habe beim Weiterlesen tatsächlich viel Zeit damit verbracht über seinen Verbleib nachzudenken.

Von solchen Ungereimtheiten einmal abgesehen hat die Story einen interessanten Hintergrund, der einen bei der Stange bleiben lässt, obwohl es schon die ein oder andere Länge gibt, in der einfach nicht ganz klar ist, wohin die Handlung führen soll. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber im Moment habe ich bei vielen Geschichten das Gefühl, dass es irgendwie keinen richtigen roten Fade gibt, oder dieser gerade im Mittelteil häufig irgendwie im Hintergrund verschwindet. So ging es mir auch bei Heaven, wo der Schwerpunkt eine ganze Zeit lang auf der sich ändernden Beziehung zwischen Hailey und Jaden lag. Erst zum Ende wird dann wieder erkennbar, worum es wirklich geht und ich hatte das Gefühl, dass jetzt die eigentliche Geschichte erst so richtig los geht. Darum bin ich nun natürlich umso gespannter auf den zweiten Band.

Fazit

Fans von verwirrenden Gefühlen und geheimnisvollen Jungs werden mit Heaven sicher auf ihre Kosten kommen. Obwohl gerade im Mittelteil für mich der rote Fade zu sehr in den Hintergrund tritt, lässt einen das Rätselraten nicht los. Besonders das Ende konnte einige befriedigende Antworten liefern, welche die Erwartungen für den nächsten Band hoch stecken und mich schon ganz neugierig machen, wie es wohl weitergehen wird.

An dieser Stelle vielen Dank an Im.press für das Rezensionsexemplar!




                Meine Bewertung











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