hier kommen unsere Gewinner zur Blogtour von "Zwischen Blut und Krähen"
Tagesgewinner:
Tag 1: Katja (kavo0003) Tag 2: Bettina H. Tag 3: Karin Tag 4: Kerstin (poisonivy666) Tag 5: Kerstin Kuczka
Hauptgewinner:
Platz 1: Shake Pears Platz 2: Angel 1607
Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt eure Daten für euren Gewinn an audaciaelaine@gmx.net, Betreff: Zwischen Blut und Krähen- Blogtour. Die Tagesgewinner müssen ihre Adresse angeben, die Hauptgewinner ihre Mailadresse samt vollständigem Namen. Ein wunderschönes Wochenende Eure
Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zu unserer Blogtour zu "Zwischen Blut und Krähen".
Heute stelle ich euch erstmal vor, worum es in den beiden Büchern so geht, und gebe euch einen Rückblick auf Teil eins, damit ihr gut informiert in den zweiten Teil einsteigen könnt. Wichtig ist natürlich, dass ihr die Zusammenfassung vielleicht nicht lest, wenn ihr den ersten Teil noch nicht kennt. Schließlich will ich niemanden Spoilern.
Danach werde ich noch die ein oder andere Szene für euch lesen, damit ihr einen schönen Eindruck bekommt.
Die Bücher
**Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist Schneewittchen in diesem Land?**
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…
//Textauszug:
»Jeder in dieser Stadt weiß, dass unsere Alex hier nicht ganz…, nun ja, normal ist, wenn Sie verstehen, was ich meine.« Niklas sah Herrn Grimm bedeutungsvoll an. »Die ganze Familie ist komisch. Ihre Großmutter veranstaltet Märchenabende und ihre Mutter …«
»Halt den Mund, Meyer.« Alex hatte gar nicht bemerkt, dass sie aufgesprungen war. Wütend starrte sie Niklas an, die Hände zu Fäusten geballt. Die ganze Klasse, mit Ausnahme von Lilly, lachte. »Sonst was, Schneewittchen? Gibst du mir einen vergifteten Apfel?«// Quelle
**Spieglein, Spieglein an der Wand, wie schwarz ist Magie in diesem Land?**
Alexandra kann kaum fassen, wo sie sich befindet: auf Grimms Manor, bei der Bruderschaft des »Schneewittchens«. Es ist viel passiert, seit sie erfahren hat, dass Märchen nicht nur der Fantasie entspringen und ausgerechnet sie mit ihrem ebenholzschwarzen Haar und der schneeweißen Haut Teil ihrer Welt ist. Dennoch wird sie auf Grimms Manor alles andere als freundlich empfangen und sogar ihr sonst so treuer Wächter William Grimm scheint sich von ihr abzuwenden. Die Schatten der Märchen breiten sich spürbar aus, schwärzer als die Federn einer Krähe. Nur einer begegnet ihr mit offenen Armen: ein Prinz, um genau zu sein IHR Prinz…
//Textauszug:
Der Prinz ließ Alex Hand los und zwinkerte ihr zu. »Bitte, nenn mich Ian. Charles sagt nur meine Mutter.«
Alex konnte nicht anders, als sein Lächeln zu erwidern. »Ich bin Alex«, sagte sie.
Augenblicklich fühlte sie sich nicht mehr ganz so fehl am Platz, wie noch kurz zuvor. Lilly würde ausrasten, wenn sie ihr von Ian erzählte. Sie überlegte gerade, ob sie heimlich ein Foto von ihm machen sollte, als Edmund Grimm sich an die Übrigen wandte.
»Lasst uns hineingehen. Die Köche haben ein wunderbares Menü zu Ehren unseres Prinzen zusammengestellt.«
Ian runzelte die Stirn. »Und zu Ehren unseres Schneewittchens«, sagte er.
Edmund blickte Alex kalt an und ein schmales Lächeln trat auf sein Gesicht. »Natürlich«, sagte er knapp. »Und zu Ehren unseres Schneewittchens.«//
Achtung Spoiler! Damit ihr gut in den zweiten Teil starten könnt, fasse ich Teil 1 an dieser Stelle noch einmal in aller Kürze für euch zusammen. Wer Teil 1 noch nicht gelesen hat, sollte die Zusammenfassung daher überspringen, um sich nicht zu spoilern - vor allem, was das Ende angeht.
Alexandra White lebt zusammen mit ihrer Großmutter in einer kleinen Stadt. Aufgrund ihrer blassen Haut wird sie von ihren Mitschülern häufig Schneewittchen genannt, und auch die Tatsache, das ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet, trägt ihren Teil dazu bei. Nur ihre beste Freundin Lilly Hunt steht ihr in allen Lebenslagen zur Seite.
Bisher war Alex' Leben normal, doch kurz vor ihrem 18. Geburtstag ändert sich etwas. Ein neuer Lehrer - William Grimm - und auch zwei neue Mitschüler tauchen an ihrer Schule auf. Zudem hat sie schlimme Alpträume und immer öfter das Gefühl, beobachtet zu werden. Als sie in einem ihrer Träume verletzt und daraufhin immer schwächer wird, ist es William Grimm, der ihr hilft und ihr erklärt, was es damit auf sich hat. Denn Alex White ist die Erbin Schneewittchens und noch dazu die prophezeite "Reinste". Und Will ist ihr Wächter, der von der Bruderschaft des Schneewittchens geschickt wurde, um sie und ihre Blutlinie zu beschützen. Doch Alex 18. Geburtstag, und somit das Erwachen ihrer Kraft, steht kurz bevor und bringt sie in große Gefahr, denn der Sammler hat es auf ihr Blut abgesehen um sich selbst zu stärken. Mit Hilfe von Hänsel und Gretel gelingt es dem Sammler schließlich, Alex' Großmutter in einen Vogel zu verwandeln und Alex zu entführen. Der Sammler plant, sich nicht nur durch ihr Blut zu stärken, sondern sie durch eine Ehe auf ewig an ihn zu binden. Doch als wäre das nicht schlimm genug stellt sich auch heraus, dass er Alex' tot-geglaubter Vater ist. Als Will und Lilly zu Alex' Rettung eilen entbrennt ein heftiger Kampf, in dessen Verlauf Alex stirbt. Doch ihre starke Magie und die Gefühle ihres Wächters holen sie schließlich zurück ins Leben.
Teil II - Gelesene Szenen
Und um euch noch ein paar kleine Einblicke zu geben habe ich ein paar Szenen für euch gelesen :-) Leider hat das mit dem einbetten nicht geklappt, aber über die Links kommt ihr zu den Audiodateien in der Dropbox. Ihr müsst euch auch nicht anmelden, einfach unten im Feld auf "Nein, danke" klicken.
Ich hoffe, ich konnte euch neugierig machen. Mir persönlich hat der zweite Teil sogar noch besser gefallen, als der erste Teil, wie ihr auch meiner Rezension entnehmen könnt.
Das Gewinnspiel Um am Gewinnspiel teilzunehmen beantwortet mir einfach die folgende Frage und sichert euch euer Los :-) Wie heißt Alex' Kater? (Kleiner Tipp: Die Lösung findet ihr in der Leseprobe und den Hörproben.)
Zu gewinnen gibt es: - täglich ein Goddiepaket - Hauptgewinn, für den man während der 5 Tage in den Lostopf hüpfen kann, besteht aus 1. Platz: Märchenherz Teil 1+2 (Format nach Wahl) 2. Platz: Märchenherz Teil 2 (Format nach Wahl)
Teilnahmebedingungen: ● Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir eine Einverständniserklärung deiner Eltern. ● Du musst einen Wohnsitz in Deutschland haben.(Für die Goddies) ● Deine Adresse wird nur für das Gewinnspiel verwendet und anschließend gelöscht. ● Da der Versand deines Gewinnes durch die Autorin erfolgt, wird deine Adresse an sie weitergegeben (anschließend aber – siehe oben – gelöscht). ● Falls dein Gewinn auf dem Postweg verloren gehen sollte, übernehmen wir keine Haftung dafür. ● Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Blogtourfahrplan 18.01 Rückblick und Buchvorstellung - Hier bei mir 19.01 Die Welt der Märchen - Lenas Welt der Bücher 20.01 Protagonisteninterview - Miss Foxy reads 21.01 Wer ist Wer - Katjas Bücherwelt 22.01 Die Bruderschaft - Marys Bücherwelten 23.01 Gewinnerbekanngabe auf allen Blogs
Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch gerne darauf hinweisen, dass nächste Woche Montag unsere Blogtour zu Ann-Kathrin Wolfs "Zwischen Blut und Krähen", dem zweiten Band der Märchenherz-Reihe, startet.
Blogtourfahrplan 18.01 Rückblick und Buchvorstellung - Hier bei mir 19.01 Die Welt der Märchen - Lenas Welt der Bücher 20.01 Protagonisteninterview - Miss Foxy reads 21.01 Wer ist Wer - Katjas Bücherwelt 22.01 Die Bruderschaft - Marys Bücherwelten 23.01 Gewinnerbekanngabe auf allen Blogs Los geht es am Montag direkt bei mir mit der Buchvorstellung und einer kleinen Lesung. Ich hoffe ihr schaut zahlreich vorbei, und natürlich gibt es auch wieder was zu gewinnen. Alles Liebe, Eure
HIER könnt ihr auch nochmal einige Änderungen zu der Aktion nachlesen.
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? Ich lese gerade "Zwischen Blut und Krähen", von Ann-Kathrin Wolf und bin bei 46%.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Die kleine Nachtigall im Käfig zwitscherte aufgeregt ihr Lied, die gefiederte Brust aufgebplustert."
3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich habe mich schon so auf den zweiten Teil gefreut und finde es super, dass es endlich so weit ist. Bisher gefällt es mir total gut und was wohl noch alles passiert? Mehr hab ich gar nicht zu sagen. Wer es nicht kennt und Märchen mag, sollte schnell den ersten Band lesen.
4. Ist die Altersangabe eines Buches bei eurer Auswahl entscheidend?
Ja, auf jeden Fall. Gerade Jugendbücher decken da ja ein ziemlich breites Spektrum ab, und wenn man möchte, das die Protagonisten nicht all zu jung sind, und man vielleicht auch mag, wenn es ein bisschen Liebe gibt, dann sollte man schon auf die Alterfreigabe achten. Wenn sich ein Buch aber sehr spannend anhört, und ich es unbedingt lesen will, dann steht auch eine Altersfreigabe dem nicht im Weg.
Hallo ihr Lieben, in einer Woche erscheint der zweite Roman der "Märchenherz" Reihe von Ann-Kathrin Wolf. Ihr kennt die Märchenherz-Reihe noch gar nicht? Dann habt ihr hier noch einmal die Informationen zu Band 1 und 2.
**Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist Schneewittchen in diesem Land?**
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…
**Spieglein, Spieglein an der Wand, wie schwarz ist Magie in diesem Land?**
Alexandra kann kaum fassen, wo sie sich befindet: auf Grimms Manor, bei der Bruderschaft des »Schneewittchens«. Es ist viel passiert, seit sie erfahren hat, dass Märchen nicht nur der Fantasie entspringen und ausgerechnet sie mit ihrem ebenholzschwarzen Haar und der schneeweißen Haut Teil ihrer Welt ist. Dennoch wird sie auf Grimms Manor alles andere als freundlich empfangen und sogar ihr sonst so treuer Wächter William Grimm scheint sich von ihr abzuwenden. Die Schatten der Märchen breiten sich spürbar aus, schwärzer als die Federn einer Krähe. Nur einer begegnet ihr mit offenen Armen: ein Prinz, um genau zu sein IHR Prinz…
Und weil ich mit so auf "Zwischen Blut und Krähen" freue, habe ich ein paar Goodies von Ann-Kathrin, die ich gerne an euch Verlosen möchte.
Und das müsst ihr dafür tun:
Erzählt mir doch einfach in den Kommentaren, wie ihr die Cover der Reihe findet, und ob euch das erste oder das zweite Cover besser gefällt.
Unter allen Teilnehmern verlose ich dann 5 kleine Goodie-Pakete und vielleicht gibt es auch noch ein paar andere Extras :-) Zeit habt ihr bis zum 04.11. um 23.59 Uhr und am Freitag lose ich dann aus.
herzlich willkommen zu Tag 5 und damit dem letzten Tag von unserer Blogtour zu „Zwischen Schnee und Ebenholz“ von Ann-Kathrin Wolf.
Ich stelle euch heute das Märchen Schneewittchen vor, dass in Ann-Kathrins Geschichte ja eine besondere Rolle spielt. Ich habe mich schon bemüht, mich kurz zu halten, aber weil es so schön ist, wollte ich nicht all das schöne wegkürzen, darum ist es noch immer recht lang geworden. Ich hoffe natürlich, ihr lest es trotzdem, und wer sich auch gerne noch die etwas längere Originalversion zu Gemüte führen will, kann das HIER tun.
Anschließend werde ich euch noch ein bisschen was über Motive und Symbolik in Märchen erzählen.
Es war einmal im Winter, da saß eine Königin am Fenster und nähte. Als sie in den Schnee blickte, stach sie sich in den Finger, und drei Tropfen ihres Blutes fielen in den Schnee. Da dachte sie bei sich: „Hätt‘ ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!“ Bald darauf gebar sie ein eben solches Kind, doch die Königin starb bei der Geburt. Das Kind aber ward Schneewittchen genannt.
Nach einem Jahr nahm sich der König eine neue Gemahlin, die sehr schön war. Aber sie war eitel und stolz und besaß einen magischen Spiegel, in den sie oft blickte und dabei sprach:
„Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?“
und der Spiegel antwortete ihr:
„Frau Königin, Ihr seid die Schönste im Land“
Doch als Schneewittchen 7 Jahre alt war, und die Königin wieder einmal ihren Spiegel befragte antwortete dieser:
„Frau Königin, ihr seid die Schönste hier,
Aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr.“
Die Königin wurde grün vor Neid und ließ sogleich einen Jäger rufen und befahl ihm „Bring das Kind hinaus in den Wald, ich will’s nicht mehr vor meinen Augen sehen. Du sollst es töten und mir Lunge und Leber zum Wahrzeichen mitbringen.“ Der Jäger gehorchte und brachte Schneewittchen in den Wald. Doch als er das töten wollte sprach Schneewittchen: „Ach, lieber Jäger, lass mir mein Leben! Ich will in den wilden Wald laufen und nimmermehr wieder heimkommen.“ Und der Jäger hatte Mitleid mit dem schönen Kind und ließ es laufen und dachte bei sich, dass sie im Wald ohnehin den Tod finden würde. Statt ihrer tötete er einen Frischling und brachte der Königin Lunge und Leber. Die Königin ließ sie kochen und aß sie auf, vergnügt, dass sie erneut die Schönste war.
Schneewittchen aber irrte durch den dunklen Wald, bis sie an ein kleines Häuschen kam. Sie ging hinein und fand einen gedeckten Tisch mit sieben Becherlein und sieben Tellerlein. Von jedem nahem sie nur ein wenig und legte sich dann in jedes der sieben Bettchen, bis das letzte ihr zum Ruhen recht erschien.
Als nun die sieben Zwerge, die Bewohner des Häuschens, nach Hause kamen, wunderten sie sich gar sehr. „Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?“ fragte der eine. „Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“ fragte der nächste. Als der siebte aber Schneewittchen in seinem Bett entdeckte, kamen alle gelaufen und staunten über das schöne Kind.
Als Schneewittchen am Morgen erwachte, erzählte sie den Zwergen, was ihr geschehen war und die Zwerge sprachen: „Willst du unseren Haushalt versehen, kochen, betten, waschen, nähen und stricken, und willst du alles ordentlich und reinlich halten, so kannst du bei uns bleiben, und es soll dir an nichts fehlen. Und so zog Schneewittchen bei den Zwergen ein.
Als nun die Königin erneut ihren Spiegel befragte antwortete dieser:
„Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
Aber Schneewittchen über den Bergen,
Bei den sieben Zwergen
Ist noch tausendmal schöner als ihr.“
Da erschrak die neidische Frau und ersann sobald einen Plan.
Als die Zwerge des Morgens in die Mienen aufbrachen, um zu arbeiten, warnten sie Schneewittchen, niemandem die Tür zu öffnen, denn sie ahnten, dass ihre Stiefmutter nicht aufgeben würde. Als nun aber eine alte Frau daher kam, und ihre Ware feil bot, dachte Schneewittchen nichts Böses und ließ die Frau herein. Diese hatte schöne Schnürriemen zu bieten und Schneewittchen ließ sich von ihr Schnüren. Da verging ihr der Atem und sie fiel wie tot zu Boden. Die Alte aber, die die verkleidete Königin war sprach: „Nun bist du die schönste gewesen.“
Als die Zwerge heimkamen erschraken sie sehr, doch als sie den Schnürriemen erblickten, schnitten sie ihn sogleich auf und Schneewittchen fing wieder an zu atmen und war wieder lebendig. Und die Zwerge sprachen zu ihr: „Die alte Krämersfrau war niemand als die gottlose Königin. Hüte dich und lass keinen Menschen herein, wenn wir nicht bei dir sind.“
Zurück im Schloss befragte die Königin sogleich ihren Spiegel, der sprach:
„Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
Aber Schneewittchen über den Bergen,
Bei den sieben Zwergen
Ist noch tausendmal schöner als ihr.“
Da erschrak die Königin und fertigte mit ihren Hexenkünsten einen vergifteten Kamm. Erneut verkleidete sie sich als Krämerweib und machte sie auf zu der Hütte der Zwerge. Zunächst wies Schneewittchen sie ab, denn sie gedachte der Warnung der Zwerge. Doch als sie den vergifteten Kamm sah, gefiel ihr dieser so gut, dass sie die Frau hinein ließ. „Ich will dich einmal ordentlich kämmen.“ sprach diese und wie sie Schneewittchen den Kamm in die Haare steckte, fiel diese wie tot nieder. Doch auch diesmal kamen bald darauf die Zwerge heim, fanden den Kamm, zogen ihn heraus und Schneewittchen erwachte. Erneut sprachen sie ihre Warnung aus.
Die Königin aber befragte erneut ihren Spiegel bebte vor Zorn, als dieser erneut antwortete:
„Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
Aber Schneewittchen über den Bergen,
Bei den sieben Zwergen
Ist noch tausendmal schöner als ihr.“
Da nahm die Königin einen wunderschönen Apfel mit roten Backen und vergiftete ihn. Dann verkleidete sie sich als Bauersfrau und brach erneut zu der Hütte auf, um Schneewittchen endgültig töten. Als Schneewittchen sie nicht hereinlassen will, sprach die verkleidete Königin: „Mir auch recht, meine Äpfel will ich schon loswerden. Da, einen will ich dir schneken.“ „Nein, ich darf nichts annehmen“ sprach da Schneewittchen. Doch die gerissene Königin antwortete: „Fürchtest du dich vor Gift? Siehst du, da schneide ich den Apfel in zwei Teile; den roten Backen iss, den weißen will ich essen.“ Und sie biss in ihre Hälfte des Apfels. Da war Schneewittchen beruhigt, nahm den roten Backen, und biss hinein. Doch die Königin hatte nur den roten Backen vergiftet, und wie Schneewittchen den ersten Bissen getan hatte, fiel sie erneut tot zu Boden.
Als die Zwerge dieses Mal nach Hause kamen, konnten sie nicht finden, was Schneewittchen getötet hatte und so blieb sie tot. Die Zwerge trauerten um sie und da sie es nicht übers Herz brachten, Schneewittchen in der kalten Erde zu begraben, ließen sie einen gläsernen Sarg fertigen, brachten ihn auf einen Berg und legten Schneewittchen hinein. Einer der ihren bewachte immer den Sarg, und auch die Tiere kamen, um Schneewittchen zu beweinen. Es geschah jedoch, dass ein junger Königssohn in den Wald kam, und wie er das Schneewittchen in dem Sarg liegen sah sprach er zu den Zwergen: „Lasst mir den Sarg, ich will euch geben, was ihr dafür haben wollt“ und die Zwerge antworteten: „Wir geben ihn nicht für alles Gold in der Welt“. Doch der Prinz sprach „So schenkt mir ihn, denn ich kann nicht leben, ohne Schneewittchen zu sehen, ich will es ehren und hochachten wie mein Liebstes.“ Da empfanden die Zwerge Mitleid, und schenkten ihm den Sarg. Als seine Diener ihn nun auf ihren Schultern davon trugen, stolperte einer und die Erschütterung ließ den vergifteten Apfel aus Schneewittchens Hals fallen und sie ward wieder lebendig. „Ach Gott, wo bin ich?“ fragte es, und der Königssohn antwortete „Du bist bei mir.“ Und er erzählte ihr, was sich zugetragen hatte. „Ich habe dich lieber als alles auf der Welt; komm mit mir in meines Vaters Schloss, du sollst meine Gemahlin werden.“ Und er nahm Schneewittchen mit auf sein Schloss und eine große Hochzeit wurde vorbereitet, zu der auch die böse Königin eingeladen wurde. Bevor sie zu der Hochzeit fuhr, fragte sie ihren Spiegel:
„Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?“
und der Spiegel antwortete ihr:
„Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
Aber die junge Königin ist noch tausendmal schöner als Ihr.“
Da fluchte die Königin und ich wurde Angst und Bange. Doch sie konnte nicht widerstehen und wollte die junge Königin mit eigenen Augen sehen. Und wie sie eintrat und Schneewittchen erkannte, erschrak sie, und erstarrte. Man hatte sie bereits erwartet und ließ eiserne Pantoffel bringen, die über dem Feuer erhitzt worden waren, bis sie rot glühten. Und sie wurde hinein gestellt und musste Tanzen, bis sie tot zur Erde fiel.
Märchen haben immer ähnliche Eigenschaften und stereotype Protagonisten. Neben dem bekannten Anfang „Es war einmal…“, der vor allem bei den Märchen der Gebrüder Grimm vorkommt, kommen natürlich auch in Schneewittchen verschiedene Protagonisten vor. Wichtig ist insgesamt vor allem die absolute Trennung von Gut und Böse und die Belohnung des Guten, sowie die Bestrafung des Bösen am Ende der Geschichte.
Schneewittchen: Sie verkörpert hier als Prinzessin/Königstochter einen wichtigen Heldentyp. Sie verliert zunächst ihren Status, indem sie aus dem Schloss vertrieben wird, und bei den Zwergen niedere Aufgaben verrichtet. Doch nicht nur der Verlust von Ansehen und Reichtum, sondern auch der Verlust von Menschen, wie beispielsweise der Mutter, ist hier typisch. Am Ende gewinnt sie jedoch einen höheren Status als am Anfang und wird nach ihrer Hochzeit mit dem Prinzen schließlich zur Königin.
Die böse Königin/Stiefmutter: Tritt hier als Rolle der Gegenspielerin auf und ist verantwortlich für den Statusverlust der Heldin. Am Ende wird sie für ihre bösen Taten bestraft und dient als abschreckendes Beispiel.
Die sieben Zwerge: Zwerge treten oft in der Rolle von Helfern auf, wie auch in Schneewittchen. Sie gewähren der Heldin Obdach und beschützen sie.
Der Jäger: Tritt hier zunächst als Helfer der bösen Königin auf, besinnt sich jedoch eines Besseren und wird ebenfalls zum Helfer, indem er der Königin die Organe eines Tieres bringt.
Der Königssohn: Der Königssohn erlöst oder rettet typischerweise die Prinzessin, so auch in Schneewittchen. Dafür, dass er so wichtig ist, hat er meist dennoch nur einen recht kurzen Auftritt.
Sprechende Tiere: Obwohl diese in Schneewittchen nicht vorkommen, möchte ich auch diese Gruppe von Protagonisten nicht vorenthalten, da auch diese bei Ann-Kathrin eine wichtige Rolle spielen. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Tiere im Märchen oft sprechen können und als dem Menschen gleichwertig betrachtet werden. Häufig handelt es sich auch um verwandelte Menschen. Grundsätzlich stehen Tiere aber zunächst für bestimmte Eigenschaften. Der Wolf ist beispielsweise ein Symbol für Gewaltbereitschaft und Bedrohung, während der Rabe als Unheilsbote gilt. Tiere treten im Märchen sowohl als Helfer, als auch als Gegenspieler auf.
Neben den Protagonisten spielen auch zentrale Motive und Symbole eine sehr wichtige Rolle. Anhand von Schneewittchen erläutere ich euch dazu einige Beispiele.
Die wichtigste Bedeutung in diesem Märchen kommt wohl den Zahlen zu, die wiederholt eine Erwähnung finden. Die Zahlen 3, 7 und 12 sind dabei besonders wichtig.
Die 3: Steht typischer Weise für die Dreieinigkeit und ist somit ein Symbol für das Göttliche (3 göttliche Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung). In Schneewittchen kommt es bei den 3 Blutstropfen vor, die der Königin in den Schnee fallen und ihr von dem Kind künden, dass sie bekommen wird. Und auch die 3-fache Wiederholung „Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz“ nimmt das Motiv der 3 wieder mit auf und spielt natürlich auch bei Ann-Kathrin eine wichtige Rolle.
Die 7: Die Summe aus 3 und 4 (Kardinalstugenden: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung) steht für die Vollkommenheit. Dieses Motiv taucht in Schneewittchen besonders häufig auf. So erblüht Schneewittchen mit 7 zu „vollkommener“ Schönheit und findet bei den 7 Zwergen, hinter den 7 Bergen, Zuflucht, und soll in ihrem Haushalt 7 Aufgaben übernehmen. Und auch die böse Königin befragt im Märchen ihren Spiegel insgesamt 7-mal. Und auch in Ann-Kathrins Geschichte ist die 7 wichtig.
Die 12: Die 12 ist das Produkt aus 3 und 4 und steht genau wie die 7 für die Vollkommenheit. Obwohl die 12 in Schneewittchen nicht all zu wichtig ist, kommt sie in Ann-Kathrins Geschichte vor. So hat ihr Buch abgesehen von Prolog und Epilog genau 12 Kapitel.
Neben den Zahlen gibt es natürlich auch noch andere Symbole. Interessant sind zum Beispiel die 3 Gegenstände, mit denen die böse Königin Schneewittchen den Tod bringen will. Der Schnürriemen (Gürtel/Cestus), der Kamm und der Apfel werden nämlich häufig auch mit Aphrodite, der Göttin der Liebe und der Schönheit, aus der griechischen Mythologie assoziiert. Und stehen auch hier für die Schönheit. Von diesen 3 Symbolen ist der Apfel wohl dasjenige, welches man als erstes mit Schneewittchen assoziiert, und auch in Ann-Kathrins Geschichte spielt das Symbol des Apfels eine wichtige Rolle
.
Und wer jetzt noch nicht genug von Schneewittchen hat, kann sich gerne noch ein paar Trailer anschauen, die ein paar Beispiele für die verschiedensten Verfilmungen von Schneewittchen darstellen. Neben der Disney-Variante gibt es auch noch eine etwas gruseligere Interpretation ab 16, eine typische, etwas ältere Märchenverfilmung sowie zwei moderne Varianten mit einem kriegerischen Schneewitchen und einer Menge Humor.
Meine Rezension zu "Zwischen Schnee und Ebenholz" findet ihr HIER, Infos zum Gewinnspiel ganz unten :-)
Einen guten Start ins Wochenende
Eure
Disney's "Schneewittchen und die sieben Zwerge"
Snow White: A Tale of Terror
Snow White von 1987 (englischer Trailer)
Snow White and The Huntsman
"Spieglein, Spieglein"
zu gewinnen gibt es...
2x das Ebook "Zwischen Schnee und Ebenholz" (in Wunschformat) und ein Goodie-Pack
3x ein Goodie-Pack (bestehend aus signiertem Lesezeichen + Flyer)
Teilnahmebedingungen:
Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr die Blogtour aufmerksam verfolgen. Auf jedem Blog versteckt sich nämlich ein Buchstabe, den ihr braucht, um das gesuchte Lösungswort herauszufinden. Wie dieser Buchstabe zu finden ist? Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Vielleicht hat er eine besondere Größe, Farbe, Form etc. Habt ihr das Lösungswort herausgefunden, dann besucht ihr die Seite der Autorin [Levenyas Buchzeit] und gebt dort euer Lösungswort ab. Die Gewinner werden dann am 16.11.1014 auf dem Blog von Ann-Kathrin Wolf bekannt gegeben.
Einsendeschluss:
15.11.2014 um 23:59 Uhr!
Das Buch:
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht....
gestern hat die liebe Sheerisan den Anfang gemacht in unserer Blogtour zu "Zwischen Schnee und Ebenholz". Bei mir hat leider schon das ganze Wochenende das Internet gestreikt, hielt sich wohl für die Bahn, aber was solls, jetzt kommen auch bei mir die Verlinkungen zu den teilnehmenden Blogs und den aktuellen Beiträgen :-) Ich wünsche euch viel Spaß bei der Tour und denkt an das Gewinnspiel am Ende.
Ann-Kathrin Wolf wurde 1989 in Neumünster geboren und lebt mit ihrem Freund und ihren zwei Katzen in Kiel. Nach dem Abitur absolvierte sie ein freies kulturelles Jahr, in dem sie bereits einen Märchenabend mit einer tollen Märchenerzählerin organisierte. Anschließend machte sie eine Ausbildung zur Erzieherin und studiert seit dem Wintersemester 2014/15 „Soziale Arbeit“ an der Fachhochschule Kiel. Neben dem Schreiben ist auch Zeichnen eine ihre Leidenschaften, außerdem ist sie genauso verrückt nach Kaffee wie ihre Protagonistin Alex. Ihren Autorenblog findet ihr HIER , und wer Lust hat, kann ja auch mal HIER auf ihrem Bücherblog vorbei schauen, Ann-Kathrin ist nämlich eine Blogger-Kollegin.
Klappentext
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht… Quelle
Das Cover finde ich sehr schön, und passend zu Thematik. Das Mädchen sieht sehr schneewittchenhaft aus und mir gefällt insbesondere die Schriftart von „Schnee“ und „Ebenholz“ Die Blautöne passen außerdem sehr schön zum Schneethema, und da die Geschichte ja auch im Winter spielt, passt es umso besser. Eine sehr gelungene Umsetzung. Und den Titel finde ich auch sehr schön, obwohl ich auch den Originaltitel „Weiß wie Schnee“ sehr mochte.
Über das Buch
Alex lebt mit ihrer Großmutter in einem gemütlichen Haus in einer Kleinstadt. Ihre Großmutter ist Märchenerzählerin, deswegen, und wegen ihres Aussehens wird sie in der Schule „Schneewittchen“ genannt. Doch etwas scheint sich im Leben der 17-jährigen zu verändern. Nachts plagen sie mysteriöse Träume und als der Referendar William Grimm an die Schule kommt, wird das Thema Märchen plötzlich auch dort thematisiert. Während Alex sich durch den Alltag kämpft, steht ihr zum Glück ihre beste Freundin Lilly bei. Mehr möchte ich an dieser Stelle lieber nicht verraten, denn es soll ja spannend bleiben.
Obwohl das Buch nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man den Gefühlen der Personen sehr gut folgen. Neben der Haupthandlung die Alex folgt, gibt es auch immer wieder Szenen aus einer anderen Perspektive, zu der ich aber noch nicht mehr verraten will. Besonders gut haben mir die Märchenzitate am Anfang der Kapitel gefallen. Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen, denn die passen inhaltlich meist sehr gut zu dem Kapitel.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und waren sehr authentisch. Die schüchterne Alex war mir gleich sympathisch mit ihrer ruhigen Art. Aber auch ihre Freundin Lilly habe ich sehr ins Herz geschlossen. Sie ist so unglaublich selbstbewusst, weiß, was sie will und ist dabei auch nicht auf den Mund gefallen. Dennoch hat sie einen sehr weichen Kern und man konnte sehr gut spüren, wie tief die Freundschaft zwischen ihr und Alex ist. Jeder, der eine Freundin wie sie hat, kann sich wirklich glücklich schätzen. Auch William Grimm mochte ich, obwohl ich ihm zwischenzeitlich am liebsten den Hals umgedreht hätte, aber naja, es war einfach mal nötig, dass ihm jemand den Kopf zurecht rückt. Auch die Zwillinge Lukas und Gabrielle fand ich sehr interessant, auch wenn wir über sie leider noch nicht ganz so viel erfahren haben. Insgesamt fand ich die Charaktere sehr harmonisch und passend.
Die Story hatte einen sehr schönen Spannungsbogen. Es ging zunächst langsam los und wir erfahren etwas über Alex und ihr Leben. Doch zunehmend kommen Fragen auf schnell merkt man, dass die Situation sich langsam zuspitzt. Das Ende war einfach nur genial, ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, aber auch hier wird natürlich nichts verraten. Ich kann aber sagen, ,dass das Thema Märchen sehr gut mit einer modernen Geschichte verknüpft wurde, ohne dass dabei die fantastischen Aspekte zu sehr in den Vordergrund rücken. Spannung und Gefühle halten sich hier sehr gut die Waage.
Wie in fast jedem Buch gibt es natürlich auch in „Zwischen Schnee und Ebenholz“ eine Liebesgeschichte, denn an diesem Thema komm man, vor allem im Zusammenhang mit Märchen, wohl einfach nicht vorbei. Ann-Kathrin schafft es dabei aber sehr gut, nicht ins kitschige abzurutschen. Was mir besonders gut gefallen hat ist das Fehlen gesäuselter Liebeserklärungen, nachdem sich die Protagonisten gerade mal ein paar Tage kennen. So etwas ist einfach total unrealistisch, und dass darauf verzichtet wurde, finde ich einfach super. Die Gefühle die es hier gibt erscheinen plausibel und realistisch.
Fazit
“Zwischen Schnee und Ebenholz” ist ein fantastisches Debüt, dass den Leser auf ganz neue Art in die Welt der Märchen entführt. Die Protagonisten sind authentisch und liebenswert und die Story spannend. Ich bin auf jeden Fall begeistert und kann es allen Märchen-Fans und solchen, die es werden wollen, nur ans Herz legen. Ich hoffe sehr, dass auch die Fortsetzung bei Im.press erscheinen wird.
Vielen Dank an Ann-Kathrin Wolf und den Im.press Verlag für das Leseexemplar.
An dieser Stelle würde ich euch gerne noch darauf hinweisen, dass es zu "Zwischen Schnee und Ebenholz eine Blogtour" geben wird. Bei der man natürlich auch Exemplare des E-Books gewinnen kann. Wer also neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen, vorbei zu schauen.