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Rezension "In einer Sommernacht wie dieser"






Titel: In einer Sommernacht wie dieser
Autorin: Tanja Heitmann
Preis: 16,99 €
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 368
ISBN: 978-3-7891-3731-0
Meine Wertung: 3,5/5 Herzchen
Verlag: Oetinger
Will ich kaufen!

[GEWINNER] Blogtour "In einer Sommernacht wie dieser"



Liebe Leser, wir danken euch für eure zahlreiche Teilnahme und eure tollen Antworten auf unsere Fragen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht mitzufiebern & wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen! 
 
Hier sind nun die zehn Gewinner, je ein signiertes Exemplar “In einer Sommernacht wie dieser” von Tanja Heitmann geht an: 
 
Maike Rieck
Wayland liest
Angela Inger
mehrpfot
Ayla_Monsun
Nadine Sko
Jasi Ich
~*Nina*~
Susan`s World
Jutta liest 
 
Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt eure Postadresse per Mail an den Gewinnspielveranstalter:
 
Betreff: Sommernacht  
Ansprechpartner ist Katja Koesterke

[Blogtour] "In einer Sommernacht wie dieser" - #Tag 5

#Tag 5 - „Warum erinnere ich mich nicht?“ – Vom Umgang mit traumatischen Erlebnissen




Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum 5. und letzten Tag unserer Blogtour zu „In einer Sommernacht wie dieser“. 


 Hier gehts zum Verlag
Link zur Leseprobe
Nachdem ihr in den letzten Tagen schon Beiträge zu verschiedenen Themen gelesen habt und gestern bei Bianca die Magie von Schauplätzen genießen konntet, geht es bei mir heute um ein ernsteres Thema – nämlich den Umgang mit traumatischen Erlebnissen, und wie diese zum Verlust von Erinnerungen führen können.

Der Verlust der Erinnerung, oder der Fähigkeit neue Erinnerungen zu generieren wird als Amnesie bezeichnet. Das Wort stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wortbestandteilen „a“ – „ohne“ und „mnéme“ – „Gedächtnis, Erinnerung“ zusammen (häufig zusammengefasst als „Amnestia“ – „das Vergessen“). Es gibt verschiedene Arten der Amnesie, wie die anterograde Amnesie, bei der keine neuen Erinnerungen gespeichert werden können, während die retrograde Amnesie mit dem Verlust von Erinnerungen einhergeht. Diese Formen der Amnesie können unterschiedliche Ausmaße annehmen und verschiedenste Ursachen haben, häufig ein körperliches Trauma wie eine Kopfverletzung oder auch epileptische Anfälle.

Im Buch geht es aber eher um die andere Form von Amnesie, der sogenannten psychogenen oder dissoziativen Amnesie (lat. „dissociatio“ – „Trennung“), die sich auf psychische Ursprünge zurückführen lässt und meist nicht mit einem Identitätsverlust, sondern lediglich mit Erinnerungslücken unterschiedlichen Ausmaßes einhergeht. Auslöser sind meist traumatische Ereignisse und die Verdrängung ein Versuch des Unterbewusstseins, den Geist vor Schaden zu bewahren. Dazu gehören häufig Trauerreaktionen oder traumatische Erlebnisse wie Unfälle, ebenso wie Demütigung, Misshandlung oder auch das Begehen einer Straftat.

Dabei werden schmerzhafte Erinnerungen verdrängt oder sogar ausgeschaltet, zum Teil so frühzeitig, dass das Fehlen dieser Erinnerung der betroffenen Person häufig nicht einmal auffällt. Je nach Schwere des traumatischen Erlebnisses können auch begleitende Erlebnisse oder ganze Zeitspannen von dem Erinnerungsverlust betroffen sein. Zur Veranschaulichung kann man sich das Gedächtnis als Kommode vorstellen. Die schlimmen Ereignisse werden in eine Schublade gepackt, die fortan klemmt oder sich gar nicht mehr öffnen lässt, womit auch alles weggeschlossen ist, was zuvor bereits in der Schublade war.

Wenn die Betroffenen Situationen ausgesetzt sind, die den traumatischen Erlebnissen ähneln, kann diese Erinnerungen zurück bringen und Panikattacken und Ängste auslösen. Deswegen ist eine Therapie in vielen Fällen sinnvoll, um den Betroffenen Lebensqualität uns Sicherheit zurück zu geben.

Behandelt werden kann eine dissoziative Amnesie mit einer Psychotherapie, deren Ziel es ist, die verlorenen Erinnerungen zurück zu gewinnen und wieder in die vorhandenen Erinnerungen einzugliedern. Da Auslöser, wie schon erwähnt, häufig traumatische Erlebnisse sind, ist hier Vorsicht und Fingerspitzengefühl gefragt. Und da das auslösende Ereignis häufig unbekannt ist, kann die Therapie sehr langwierig sein. Natürlich ist der Wunsch des Betroffenen, seine Erinnerung zurück zu gewinnen, ausschlaggebend.

Das Gewinnspiel

Natürlich gibt es auch bei dieser Blogtour wieder etwas für euch zu gewinnen. Wir haben 10 signierte Exemplare von „In einer Sommernacht wie dieser“ für euch im Gepäck und ihr könnt ganz einfach in den Lostopf hüpfen, indem ihr die Fragen zu den jeweiligen Blogtour-Artikeln in den Kommentaren beantwortet.

Und hier kommt die heutige Gewinnspielfrage:
Was würdet ihr als erstes tun, wenn ihr eine Erinnerungslücke bei euch bemerkt? (Der Filmriss nach Alkoholkonsum ist hier ausgenommen.)


Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


http://www.netzwerk-agentur-bookmark.de/
Ihr habt einen Beitrag verpasst? Kein Problem. Hier kommt ihr zum Blotourfahrplan.

Quellen:

Poeck, Hack: „Neurologie“, 12. Auflage, Springer Medizin, 2006