Rezension "Der Wolf am Fenster"





Preis: € 9,99 [D]
Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 160
ISBN:  978-3-352-00685-2
Meine Wertung: 5/5 Herzchen
Verlag: Rütten & Löening
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Über die Autorin

Elli H. Radinger gab 1983 ihren Beruf als Rechtsanwältin auf, um ihre Liebe zu den Tieren und zum Schreiben zu verbinden. Seitdem arbeitet sie als Freie Fachjournalistin und Autorin für zahlreiche Tier-, und Naturzeitschriften und schreibt Bücher zum Thema Wolf und Hund. Schon immer galt die Leidenschaft der Autorin, die mit Hunden aufwuchs, den Wölfen. Als sie diese 1991 während eines Ethologiepraktikums in Wolf Park, einem amerikanischen Forschungsinstitut, näher kennenlernen durfte, verfiel sie dem »Wolfsvirus«. Gemeinsam mit Günther Bloch gründete sie die »Gesellschaft zum Schutz der Wölfe«, deren Vorsitzende sie bis zu ihrem Ausscheiden 10 Jahre lang war. Seit 1991 ist Radinger Herausgeberin und Chefredakteurin vom Wolf Magazin, der einzigen deutschsprachige Fachzeitschrift über Wölfe und andere wilde Kaniden. Einen Großteil des Jahres hält sich die unabhängige Wolfsexpertin und Naturforscherin im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming auf, wo sie seit der Wiederansiedlung 1995 die Wölfe beobachtet. Deutsche Wolfsfreunde haben die Gelegenheit, Elli Radinger in Yellowstone als Guide zu buchen. In Vorträgen und Lesungen informiert die Autorin über Wölfe und ihren Platz im Ökosystem.

Klappentext

Eine magische und charmante Weihnachtsgeschichte

Als Dan die geplante Verlobung mit Lindsay überraschend absagt, bricht für sie eine Welt zusammen. Verletzt und resigniert verlässt sie New York und flieht nach Montana. In einer Hütte mitten in der Wildnis ohne Strom, Telefon und Internet will sie Weihnachten verbringen und nachdenken. Doch dann begegnet sie in der Einöde einem verwundeten Wolf. Bei der dramatischen Rettungsaktion kommen sich Lindsay und der Ranger Brian näher, und Dans Verrat rückt in die Ferne. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Unbekannter ...

Leseprobe

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Cover

Ich finde das Cover total schön und es passt so schön zum Buch. Der schöne schwarze Wolf, und die große Tanne, und dazu dieser schöne Hintergrund. Passend und atmosphärisch.

Über das Buch

Kurz vor Weihnachten freute sich Lindsey auf ein Essen mit ihrem Freund Dan, bei dem siemit einem Antrag rechnet, doch stattdessen endet ihre Beziehung überraschend. Lindsey ist ziemlich durch den Wind, und beschließt, sich über Weihnachten in eine einsame Berghütte zurückzuziehen. Dort begegnet sie nicht nur dem sympathischen Ranger Brian, sondern auch einem Wolf und jemandem, mit dem sie niemals gerechnet hätte.

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei Lindsey, Brian und sogar der Wolf zu Wort kommen. Man nähert sich dem Kern der Story so von verschiedenen Seiten und insbesondere die Perspektive des Wolfs hat mir gut gefallen.

Die Charaktere waren mir insgesamt sympathisch. Vor allem Brian hat mir sehr gefallen. Lindsey war mir am Anfang nicht so sympathisch, gewinnt aber im Laufe des Buches für mich eindeutig dazu, als sie aus ihrer neuen Perspektive auf ihre Beziehung mit Dan zurückblickt. Trotz der Kürze des Buches hat man die Charaktere gut kennen gelernt, auch wenn ich natürlich gern noch mehr erfahren hätte.

Das Verhalten des Wolfs wäre in der Realität so natürlich gar nicht möglich. Aber da es hier einfach um eine schöne, und auch ein bisschen magische, Weihnachtsgeschichte geht, finde ich das okay. Toll war, dass die Autorin auch extra nochmal darauf hinweist, dass so etwas in der Realität nicht geschehen würde. Mal abgesehen davon, dass ein Wolf sich Menschen nicht nähert, waren die Szenen über die Wölfe und ihr Sozialverhalten sehr schön. Es sind einfach so faszinierende Tiere mit einem komplexen sozialen Gefüge. Deshalb fand ich es schade, dass das Buch einen so kurzen Umfang hatte, denn ich hätte gern noch mehr erfahren. Aber einer gelungenen Weihnachtsgeschichte hat die Kürze dennoch kein Abbruch getan.
Die Story an sich war ein gelungener Mix. Man hat mit Lindsey und Brian mitgelitten, ist auf Wolfspfoten durch den Schnee gelaufen, hat der Vergangenheit gedacht und das Böse in der Welt kennen gelernt. Dass Ende kommt dann aber zum Glück, wie es sich für eine gelungene Weihnachtsgeschichte gehört.

Fazit

Der Wolf am Fenster“ ist eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die sich aufgrund der 25 Kapitel auch sehr gut als kleiner Adventskalender eignet. Es war einfach schön geschrieben, berührend, und regt zum Nachdenken an. Rundum gelungen und empfehlenswert.




                Meine Bewertung










1 Kommentar:

  1. Hallöchen Jana :)

    Dieses Buch wollte ich mir eigentlich unbedingt für die Weihnachtszeit kaufen ♥
    Es klingt so toll und deine Rezi lässt die Erwartungen noch steigen :)
    Trotzdem werde ich mich dieses Jahr nochmal zurück halten, da ich einige Weihnachtsbücher schon da habe, die ja auch gelesen werden wollen. Aber nächstes Jahr zieht das Buch dann ganz sicher bei mir ein :)

    Liebe Grüße,
    Corina

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